Save the Date: Doppelsymposium 2027/2030

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Theologische Fakultät Leipzig

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Dr. Nicole Oesterreich

15.–19.09.2027 in Leipzig

Auf dem Weg zu einer Geschichte der frühjüdischen Literatur

Die wissenschaftliche Erforschung der jüdisch‐hellenistischen Literatur begann ernsthaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Kontext der Wissenschaft des Judentums, der alt‐ und neutestamentlichen Wissenschaft und der Altphilologie. Einen ersten Abschluss und zugleich eine umfassende Einführung bildete Emil Schürers Monumentalwerk über die Geschichte des jüdischen Volkes im neutestamentlichen Zeitalter. Fast zeitgleich dazu entstanden zwei größere Textsammlungen auf Deutsch (mit parallelen Entwicklungen in England), die diese neuen bzw. neu erschlossenen Texte und Quellen zugänglich machten (Emil Kautzsch (Hg.), Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments, 2 Bde., Paul Riessler, Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel, Augsburg 1928).

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Die völlige Neubearbeitung und Aktualisierung des von Schürer bearbeiteten Materials und darüber hinaus der Qumrantexte, die Schürer noch nicht kennen konnte, liegt in der 1964 begonnenen und 1973 bis 1987 abgeschlossenen englischen Edition durch Geza Vermes, Fergus Miller und Martin Goodman vor, wobei Philo (durch Jenny Morris) und Qumran (durch Geza Vermes) völlig neu geschrieben wurden (Bd. I: 1973, Bd. II: 1979, Bd. III.1: 1986, Bd. III.2: 1987. Aufgrund des vermehrten Quellenmaterials wurde der 3. Band in zwei Teilbände zerlegt. Das Besondere von Schürers Darstellung, die auch in der Revision beibehalten worden war, ist die Aufteilung der jüdischen Literatur anhand der Sprache: § 32 Jewish Literature Composed in Hebrew or Aramaic (III.1, 177–469, und hier die Literatur aus Qumran 364–469); § 33A Jewish Literature Composed in Greek (III.1, 470–704); § 33B Jewish Literature of which the Original Language is Uncertain (III.2, 705–808); § 34 The Jewish Philosopher Philo (III.2, 809–889). Zu einer umfassenden Würdigung dieses 3. Bandes mit wichtigen Ergänzungen und Hinweisen s. Martin Hengel, Der alte und der neue ‘Schürer’, JSS 35 (1990) 19–64, auch in: ders., Judaica, Hellenistica et Christiana, Kleine Schriften II, WUNT 109, Tübingen 1999, 157–199).

Seit dieser Zeit wächst die Zahl der Einleitungen, Übersichtsdarstellungen, Textausgaben und Kommentarreihen in erfreulicher Weise an. Die Kenntnisse über die jüdische Literatur seit dem 3. Jh. vor und bis zum 3. Jh. nach der Zeitenwende hat infolgedessen in der Gegenwart eine bisher unerreichte Tiefe und Detailliertheit erreicht. Dazu kommt die gewachsene Einsicht, dass die einzelnen neutestamentlichen Schriften, die in der Zeit etwa zwischen 50 und 120 n. Chr. entstanden sind, historisch gesehen zunächst Teil dieser jüdischen Literaturgeschichte sind (Das gilt auch, wenn für neutestamentliche Schriften ein nichtjüdischer Verfasser angenommen wird, denn auch dieser bewegt sich thematisch und literarisch in der jüdischen Lebenswelt).

Was bisher fehlt, ist eine jüdische Literaturgeschichte, die einen diachronen Ansatz verfolgt. Die bisher vorliegenden Darstellungen (vgl. die Aufteilung der Quellen in ATAP, JSHRZ, OTP, CRINT, CHJ, Outside the Bible, aber auch in Kraft/Nickelsburg [Hg.] 1986; Denis 2000; Woschitz 2005; Docherty 2014; Siegert 2016; Kulik et al. [Hg.] 2019; Henze/Werline [Hg.] 2020) orientieren sich nahezu ausnahmslos an einer Kombination von literarischen Gattungen (Historiographie, Testamentenliteratur, Apokalypsen, Poesie etc.), sprachlichen Abgrenzungen (hebräisch-aramäisch, griechisch bzw. ursprünglich griechisch) und zusammenhängenden Textcorpora (z.B. Qumran, Philo, Inschriften) unter weitgehendem Verzicht auf eine diachrone Perspektive. Auch in den gängigen Einleitungswerken zur Septuaginta fehlt eine diachrone Darstellung. Eine solche ist in Ansätzen da gegeben, wo die jüdische Literatur Teil einer historischen Darstellung des antiken Judentums ist (vgl. z.B. Collins 2000; Nickelsburg 2005/2018). Der Einwand, dass sich viele Texte nicht eindeutig datieren lassen, ist zwar berechtigt. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Texten, die sich relativ genau eingrenzen lassen oder zumindest einen eindeutigen terminus a quo voraussetzen (bzw. im Fall der Schriftrollen von Qumran einen terminus ad quem).

Das Ziel der zwei vom CJHNTdigital geplanten Konferenzen ist es, methodische und inhaltliche Vorarbeiten für eine chronologische Darstellung der frühjüdischen Textzeugnisse zu liefern, die möglichst umfassend alle vorhandenen Texte sowie die epigraphischen, numismatischen und papyrologischen Dokumente in den Blick nimmt. Der Dreischritt „Bewahren – Lernen – Erneuern" benennt erkennbare – wenngleich nicht immer scharf voneinander trennbare – Intentionslinien dieser umfangreichen literarischen Produktion:

  • Dem „Bewahren" dient die Fortschreibung schon vorhandener biblischer Texte bis ins 2. Jahrhundert v.Chr., ihre Weitergabe (Abschriften mit allen damit verbundenen Texteingriffen) sowie die sukzessive Übersetzung ins Griechische (OG, LXX) bzw. Aramäische (Targumim)
  • Mit „Lernen" wird Bezug genommen auf die Bereitschaft der jüdischen Kulturschaffenden, sich insbesondere griechische Literaturformen anzueignen und für den eigenen Kontext fruchtbar zu machen (Theater, Romane, biographische Literatur, Anknüpfen an hellenistische Bildungsdiskurse, Ethik-Diskurse und griechisch-philosophisches Denken). Darüber hinaus gehört dazu das Bemühen, die vorhandene biblische Tradition angesichts neuer gesellschaftlicher, politischer und intellektueller Herausforderungen so zu adaptieren und zu profilieren (etwa durch Neuerzählungen der biblisch-jüdischen Geschichte, oder durch Kommentierung und Erklärung), dass ihre Gegenwartsrelevanz für die jüdische Gemeinschaft (und partiell darüber hinaus) erhalten bleibt.
  • „Erneuern" verweist darauf, dass die jüdische Literatur sehr sensibel insbesondere auf politische Umwälzungen und Krisen reagiert: Exil und die Rückkehr aus dem Exil, die hellenistische Krise, die römische Eroberung und die Niederlage des ersten jüdischen Aufstandes sind historische Zäsuren, die literarisch verarbeitet wurden. Entsprechend ist das für die Tagungen vorgesehene historische Gerüst an diesen historischen Zäsuren orientiert, in deren Kontext auch die neutestamentlichen Schriften entstanden.

Der einleitende Überblicksvortrag soll jeweils die zu behandelnde Epoche insoweit vorstellen, als die in dieser Zeit vorhandene und die in dieser Zeit entstehende jüdische Literatur in den Kontext der politischen Geschichte des frühen Judentums eingeordnet wird. Dabei wird zu unterscheiden sein zwischen Texten, die mit einiger Gewissheit in diese Epoche datiert werden können, und solchen, bei denen es unterschiedliche Datierungsansätze gibt. Zudem ist darauf zu achten, welche Sprachen wie (Übersetzung, Neuschreibung, spezifische Genres?) zur Anwendung kommen; ebenso sind die in den Blick genommenen geographischen Räume zu berücksichtigen, da das jüdische Siedlungsgebiet in dieser Zeit sich vom Zweistromland bis in den Westen nach Rom und darüber hinaus, sowie über Teile Nordafrikas erstreckt (Der erste Teil von Schürers 3. Band informiert mit guten Gründen vor der Literaturgeschichte über die Ausdehnung des jüdischen Siedlungsgebiets.). Auch spezifische religionsgeschichtliche Gegebenheiten und Entwicklungen sollen Berücksichtigung finden.

Geplant sind für das erste Symposium 2027 folgende epocheneinleitenden Vorträge:

  • Jüdische Literatur zwischen 250 und hellenistischer Krise (Hebräisch/Aramäisch/Griechisch)
  • Jüdische Literatur von der hellenistischen Krise bis zur römischen Eroberung des hasmonäischen Reiches
  • Jüdische Literatur in der frühen Kaiserzeit

Auf diese Überblicksvorträge folgen eine Reihe von exemplarischen Vertiefungen, die sich mit strittigen Fragen in Bezug auf die Datierung oder auf ausgewählte Textcorpora der betreffenden Epoche beziehen.

Nicht im Zentrum stehen Fragen literarischer Abhängigkeit und Benutzungshypothesen, auch wenn diese nicht ausgeklammert werden können: bei strittigen Datierungen sind mögliche Abhängigkeiten und Bezugnahmen ein wichtiges Argument, im Falle von gekennzeichneten Zitaten sind Bezugnahmen sogar Teil der auktorialen Intention. Entscheidender ist vielmehr, dass neue Literatur in der Regel in einer doppelten Wechselbeziehung entsteht: einerseits zu der bereits vorliegenden Literatur, die den jeweiligen Autoren bekannt sind, und andererseits dem zeitgenössischen literarischen Kontext, in dem sie sich selbst befinden, von dem sie – bewusst oder unbewusst – beeinflusst werden und auf den sie einwirken wollen. Die zukünftige Wirkungsgeschichte eines Werkes ist für den Autor dagegen nicht planbar und zum Zeitpunkt der Abfassung auch noch nicht absehbar. Das bedeutet, dass eine chronologisch-fortschreitende Literaturgeschichte sich für die Beschreibung der Entstehungsverhältnisse eines Einzeltextes auf die beiden genannten Zeitachsen (Vergangenheit und Gegenwart) beschränken kann, weil die – tatsächliche oder ausgebliebene – Wirkungsgeschichte sich jeweils aus den nachfolgenden Epochen ergibt, bei denen sich Einflüsse der älteren Werke erkennen und nachweisen lassen oder eben nicht.

Roland Deines

Geplanter Ablauf

Mittwoch, 15.09.2027

Zeit

Aktivität

Ab 14 Uhr

Welcome café

14:30-15:15 Uhr

Eröffnung + Vortrag

Panel 1

Jüdische Literatur zwischen 250 und hellenistischer Krise (Hebräisch/Aramäisch/Griechisch)

15:30-16:15 Uhr

Pilotvortrag I

16:30-17:00 Uhr

Fallstudie I/1

17:15-17:45 Uhr

Fallstudie  I/2

Donnerstag, 16.09.2027

Zeit

Aktivität

9:00-9.30 Uhr

Fallstudie  I/3

9:45-10:45 Uhr

Workshop I

11:15-12:00 Uhr

Response + Diskussion: Auswertung im Blick auf die Epoche

Panel 2

Jüdische Literatur von der hellenistischen Krise bis zur römischen Eroberung des hasmonäischen Reiches

13:30-14:15 Uhr

Pilotvortrag II

14:30-15:00 Uhr

Fallstudie  II/1

15:15-15:45 Uhr

Fallstudie  II/2

16:15-16:45 Uhr

Fallstudie  II/3

17:00-18:00 Uhr

Workshop II

18:00-18:45 Uhr

Response + Diskussion: Auswertung im Blick auf die Epoche

20:00-21:00 Uhr

Öffentlicher Abendvortrag

Freitag, 17.09.2027

Zeit

Aktivität

Panel 3

Jüdische Literatur in der frühen Kaiserzeit

9:00-9:45 Uhr

Pilotvortrag III

10:00-10:30 Uhr

Fallstudie  III/1

11:00-11:30 Uhr

Fallstudie III/2

11:45-12:15 Uhr

Fallstudie  III/3

14:00-15:00 Uhr

Workshop III

15:30-16:15 Uhr

Response + Diskussion: Auswertung im Blick auf die Epoche

16:30-17:30 Uhr

Auswertung

Ab 17:30 Uhr

Abendprogramm

Samstag, 19.09.2027 (optional)

Am Vormittag werden wir ein optionales Freizeitprogramm organisieren, um die Stadt kennenzulernen. Wir enden mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Anhang: Literatur

Für ältere Einleitungen in die jüdische Literatur der hellenistisch-römischen Zeit s. Lehnhardt 1999:25–32.

  • ATAP — Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments, hg. v. Emil Kautzsch, 2 Bde., Tübingen: J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1900, Ndr. Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft, 1962, 1975; Hildesheim: Olms, 1992. Bd. 1: Die Apokryphen des Alten Testament. Bd. 2: Die Pseudepigraphen des Alten Testaments.
  • ALitNTS — Ancient Literature for New Testament Studies, hg. v. Craig A. Evans und Cecilia Wassén, Grand Rapids: Zondervan Academic, 2022ff (angelegt auf 10 Bände; für das CJHNT relevant sind von den bisherigen Bänden nur Bd. 10 und der für 2026 angekündigte Bd. 6 über die LXX): Bd. 10: Harrison, James R., und E. Randolph Richards (Hg.), Inscriptions, Papyri, and Other Artifacts, 2024.
  • Collins 2000 — John J. Collins, Between Athens and Jerusalem: Jewish Identity in the Hellenistic Diaspora, The Biblical Resource Series, Grand Rapids: Eerdmans, ²2000.
  • CHJ — The Cambridge History of Judaism, Cambridge: Cambridge University Press, 1984ff: Bd. 1: Introduction; The Persian Period, hg. v. William D. Davies und Louis Finkelstein, 1984. Bd. 2: The Hellenistic Age, hg. v. William D. Davies und Louis Finkelstein, 1989. Bd. 3: The Early Roman Period, hg. v. William Horbury, William D. Davies und John Sturdy, 1999. Bd. 4: The Late Roman-Rabbinic Period, hg. v. Steven T. Katz. 2006.
  • CRINT — Compendia Rerum Iudaicarum ad Novum Testamentum, Section Two: The Literature of the Jewish People in the Period of the Second Temple and the Talmud, Assen: van Gorcum; Minneapolis: Fortress, 1984–1990: Bd. I: Mikra; Text, Translation, Reading and Interpretation of the Hebrew Bible in Ancient Judaism and Early Christianity, hg. v. M. J. Mulder u. H. Sysling, 1990 (= CRINT II/1). Bd. II: Jewish Writings of the Second Temple Period; Apocrypha, Pseudepigrapha, Qumran Sectarian Writings, Philo, Josephus, hg. v. Michael E. Stone, 1984 (= CRINT II/2).
  • Denis 1970 — Albert-Marie Denis, Introduction aux pseudépigraphes grecs d'Ancien Testament, SVTP 1, Leiden: Brill, 1970.
  • Denis 2000 — Albert-Marie Denis, with Jean-Claude Haelewyck, Introduction à la littérature religieuse judéo-hellénistique: Pseudépigraphes de l'Ancien Testament, 2 Bde., Turnhout: Brepols, 2000.
  • Dhont (Hg.) 2025 — T&T Clark Handbook of Hellenistic Jewish Literature in Greek, hg. v. Marieke Dhont, T&T Clark Handbooks Series, London: Bloomsbury, 2025.
  • DiTommaso 2001 — Lorenzo DiTommaso, A Bibliography of Pseudepigrapha Research 1850–1999, JSPESup 39, Sheffield: Sheffield Academic Press 2001.
  • Docherty 2014 — Susan E. Docherty, The Jewish Pseudepigrapha: An Introduction to the Literature of the Second Temple Period, London: SPCK, 2014.
  • EDEJ — The Eerdmans Dictionary of Early Judaism, hg. v. J. J. Collins u. Daniel C. Harlow, Grand Rapids, MI: Eerdmans, 2010.
  • ESTJ — T&T Clark Encyclopedia of Second Temple Judaism, hg. v. Daniel M. Gurtner u. Loren T. Stuckenbruck, 2 Bde., London: T&T Clark, 2020.
  • Henze/Werline (Hg.) 2020 — Matthias Henze und Rodney Alan Werline (Hg.), Early Judaism and Its Modern Interpreters, Atlanta, GA: SBL Press, 2020.
  • JSHRZ — Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit, hg. v. Werner Georg Kümmel († 1995) u. Hermann Lichtenberger, 6 Bde., Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1973–2017: Bd. 1: Historische und legendarische Erzählungen (JSHRZ I/1–9, 1973–2017). Bd. 2: Unterweisung in erzählender Form, 1999 (JSHRZ II/1–6, 1973–1999). Bd. 3: Unterweisung in lehrhafter Form, 2001 (JSHRZ III/1–7, 1974–2001). Bd. 4: Poetische Schriften, 1983 (JSHRZ IV/1–3, 1974–1983). Bd. 5: Apokalypsen, 2003 (JSHRZ V/1–9, 1974–2003).
  • JSHRZ Bd. VI — Einführung zu den Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit, JSHRZ VI/1.1–5, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2000ff. VI/1.1: Ulrike Mittmann-Richert, Einführung zu den historischen und legendarischen Erzählungen, 2000. VI/1.2: Gerbern S. Oegema, Unterweisung in erzählender Form, 2005. VI/1.4: Gerbern S. Oegema, Poetische Schriften, 2002. VI/1.5: Gerbern S. Oegema, Apokalypsen, 2001.
  • Kraft/Nickelsburg (Hg.) 1986 — Robert A. Kraft und George W. E. Nickelsburg (Hg.), Early Judaism and Its Modern Interpreters, The Bible and Its Modern Interpreters 2, Atlanta, GA: Scholars Press, 1986.
  • Kulik et al. (Hg.) 2019 — Alexander Kulik, Gabriele Boccaccini, Lorenzo DiTommaso, David Hamidovic, und Michael Stone (Hg.), A Guide to Early Jewish Texts and Traditions in Christian Transmission, New York: Oxford University Press, 2019.
  • Lehnardt 1999 — Andreas Lehnardt, Bibliographie zu den jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit, JSHRZ VI/2, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1999.
  • Nickelsburg 2005 — George W. E. Nickelsburg, Jewish Literature Between the Bible and the Mishnah: A Historical and Literary Introduction, Minneapolis: Fortress, ²2005.
  • Nickelsburg 2018 — George W. E. Nickelsburg, Jüdische Literatur zwischen Bibel und Mischna: Eine historische und literarische Einführung, übers. v. Gesine Palmer, ANTZ 13, Berlin: Institut Kirche und Judentum, 2018.
  • NTGJC — The New Testament Gospels in their Judaic Contexts, hg. v. Bruce D. Chilton, Darrell Bock, Daniel M. Gurtner et al., Leiden: Brill, 2009ff. Bd. 1: A Comparative Handbook to the Gospel of Mark, hg. v. Bruce D. Chilton, Darrell Bock, Daniel M. Gurtner, Jacob Neusner, Lawrence H. Schiffman, 2009. Bd. 2: A Comparative Handbook to the Gospels of Matthew and Luke, hg. v. Bruce D. Chilton, Alan J. Avery-Peck, Darrell Bock, Craig A. Evans, Daniel M. Gurtner, Jacob Neusner, Lawrence H. Schiffman, Daniel Oden, 2021. Bd. 3: Synoptikon: Streams of Tradition in Mark, Matthew, and Luke, hg. v. Alan Avery-Peck, Craig A. Evans, Daniel M. Gurtner, Darrell Bock, Lawrence H. Schiffman, 2022. Bd. 4: A Comparative Handbook to the Gospel of John, hg. v. B. D. Chilton, A. Avery-Peck, C. A. Evans, D. Bock, D. M. Gurtner, 2026.
  • Outside the Bible — Outside the Bible. Ancient Jewish Writings Related to Scripture, hg. v. Louis H. Feldman, James L. Kugel u. Lawrence H. Schiffman, 3 Bde., Lincoln: University of Nebraska, 2013.
  • OTP — The Old Testament Pseudepigrapha, hg. v. James H. Charlesworth, 2 Bde., London: Darton, Longman & Todd, 1983–1985: Bd. 1: Apocalyptic Literature and Testaments, 1983. Bd. 2: Expansions of the "Old Testament" and Legends, Wisdom and Philosophical Literature, Prayers, Psalms, and Odes, Fragments of Lost Judeo-Hellenistic Works, 1985.
  • Siegert 2016 — Folker Siegert, Einleitung in die hellenistisch-jüdische Literatur: Apokrypha, Pseudepigrapha und Fragmente verlorener Autorenwerke, Berlin: de Gruyter, 2016.
  • Simkovich 2018 — Malka Z. Simkovich, Discovering Second Temple Literature: The Scriptures and Stories That Shaped Early Judaism, Philadelphia/Lincoln: Jewish Publication Society/University of Nebraska Press, 2018.
  • Woschitz 2005 — Karl Matthäus Woschitz, Parabiblica: Studien zur jüdischen Literatur in der hellenistisch-römischen Epoche. Tradierung – Vermittlung – Wandlung, Wien: Lit, 2005.